JHV 2019

22. Februar 2019
Feuerwehr Jahreshauptversammlung Weismain
Jahreshauptversammlung 2019

Turbojahr für die Wehr

Neues Mehrzweckfahrzeug / Bürgermeister stellt Lösung für maroden Keller in Aussicht

Auf ein erfolg- und arbeitsreiches Jahr kann die Weismainer Feuerwehr zurückblicken. Neben zahlreichen Einsätzen wurde mit dem Fest zum 150-jährigen Jubiläum ein unvergesslicher Eintrag im Weismainer Geschichtsbuch geschrieben. Der Austausch des in die Jahre gekommenen Mehrzweckfahrzeuges steht im Juni an.


Bericht des Vorsitzenden

Im gut gefüllten Schulungsraum des Gerätehauses eröffnete Vorsitzender Roland Säum die Jahreshauptversammlung, zu der er neben den anwesenden Mitgliedern Bürgermeister Udo Dauer, Feuerwehrsachbearbeiterin Michaela Herold, Stadtbaumeister Herbert Simon, Kreisbrandinspektor Thilo Kraus und Kreisbrandmeister Matthias Müller begrüßen konnte. Sein besonderer Gruß galt Ehrenmitglied Georg Keilholz und den Ortsteilkommandanten Johannes Hühnlein und Daniel Droschke, die gleichzeitig aktiven Dienst in Weismain verrichten.

Zum Totengedenken benamte der Vorsitzende das im vergangenen Jahr verstorbenen passive Mitglied Franz Agath.

Säum gab einen Rückblick auf das Vereinsjahr 2018, zu dem man das Feuerwehrfest in Ebensfeld und das Weismainer Schützenfest besucht hat. Die Mitglieder unternahmen eine Winterwanderung, übernahmen den Ausschank zum Kaulhaaz’n-Fieber und Main-Jura-Biertag und besuchten den Floriansgottesdienst.
Der Familiennachmittag im August und die Weihnachtsfeier waren weitere Ereignisse. Zu kirchlichen Terminen beteiligte sich die Wehr an der Fronleichnamsprozession, dem Flurumgang und Volkstrauertag. Glückwünsche zu Geburtstagen wurden überbracht und zwei Vorstandssitzungen, zu denen allgemeine Themen behandelt wurden, fanden statt. Der Festausschuss hielt ebenfalls zahlreiche Sitzungen ab. 

Der Mitgliederstand hält sich stabil bei 73 aktiven, 39 passiven und zwölf Mitgliedern der Jugendfeuerwehr.

2018, so Säum, war ein Turbojahr, in dem es viel zu tun gab. Ein Schwerpunkt lag auf dem eigenen Jubiläum mit seinen umfangreichen Vorbereitungen und dem Festwochenende. „Wir haben alles gut geschultert“ und „Ich habe als Vorstand alles gegeben, sogar mein Bart ist heller geworden“, sagte der Vorsitzende vor versammelter Mannschaft. Als besonders imposant stellte er den Festumzug in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang dankte Säum allen Mitgliedern mit Partnern, Helferinnen und Helfern und allen die in irgendeiner Weise das große Fest unterstützt haben.

Großes Lob zollte der Vorsitzende der Jugendfeuerwehr, die dem Verein unter anderem bei Leistungswettbewerben sehr viel Freude bereiten. Auch den von der Wettkampfgruppe errungenen Frankencup hob er als großartige Leistung hervor.

Da im nächsten Jahr Neuwahlen anstehen, warb Säum bereits heute dafür, sich für Vereinsämter zu interessieren und zur Verfügung zu stellen. Wer möchte, kann bereits jetzt in die eine oder andere Stelle hineinschnuppern.

Zum Ende seines Berichtes galt sein Dank allen Helfern, den Jugendbetreuern und Mitgliedern der Vorstandschaft.


Bericht des Kommandanten

Kommandant Jochen Bauer sprach von einem Jahr, das ganz im Zeichen der 150-Jahr-Feier stand. Hier seien nicht nur gesellschaftlich, sondern auch organisatorisch und kameradschaftlich markante Zeichen gesetzt worden. Als einen Höhepunkt nannte er insbesondere den Festkommers mit Verleihung des Ehrenkreuzes in Silber an Thomas Säum und Georg Krapp.

Doch der Kommandant hatte nicht nur lobende Worte im Gepäck: Pöbeleien, Übergriffe auf Einsatzkräfte oder Uneinsichtigkeit gegenüber dem Ehrenamt kritisierte er scharf. Auch wünsche er sich mehr Anerkennung und Förderung von Seiten der Politik.

Bauer gab bekannt, dass ein neues Organigramm mit rund 100 Funktionen im Gerätehaus veröffentlicht wurde. Hier kann und soll sich jeder beteiligen. Ziel ist es, dass jeder eine Spezialaufgabe erfüllt.

Im Hinblick auf die im April 2016 verabschiedete Feuerwehrbedarfsplanung konnten die neuen Fahrzeuge des Typs TSF-W an die Wehren Arnstein und Modschiedel übergeben werden, was eine enorme Verbesserung des Brandschutzes mit sich bringt. Aktuell ist die Ausschreibung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs für die Feuerwehr Görau in Arbeit.

Bezüglich des Digitalfunks merkte er an, dass dieser sich mittlerweile etabliert hat. Nachdenklich stimmt der Aufwand, der für Aktualisierungen – die sogenannten Updates – erforderlich ist.

Die Leistungsprüfung THL wurde Ende Oktober von fünf Gruppen mit 36 Teilnehmern erfolgreich absolviert. Bei der sich daran anschließenden turnusmäßigen Besichtigung der Wehr trat man mit 58 Aktiven und zwölf Feuerwehranwärtern gewohnt stark an. Bauer bedauerte in diesem Zusammenhang, dass kein überörtlicher Führungsdienstgrad den Weg nach Weismain gefunden hat.

Die Weismainer wurden 2018 zu 101 Einsätzen gerufen. Diese teilten sich in 14 Brände, 24 technische Hilfeleistungen, 22 Fehl-/BMA-Alarme, 4 First-Responder und 37 Sicherheitswachen auf. In Summe waren 12.752 Einsatzstunden zu verzeichnen. Zusätzlich standen noch 158 sonstige Tätigkeiten auf dem Plan.

Glücklicherweise blieben große Einsatzlagen aus, so Bauer. Dennoch waren die Brandschützer bei speziellen Situationen wie einer der Pferderettung bei der Schrepfersmühle im Juni gefordert. Zwei der Einsätze waren im Landkreis Kulmbach, berichtete der Kommandant. Bedenklich und unerklärlich nannte er teils minutenlange Verzögerung bei der Alarmierung.

Man wurde je einmal mit der Dispogruppe Starkwetter nach Hochstadt und der Dispogruppe Wasserförderung nach Pferdsfeld alarmiert. Erwähnenswert nannte Bauer den Toilettenbrand während des Freundschaftsspiels des 1. FC Nürnberg gegen den Halleschen FC.

Erfreut zeigte sich der Kommandant, dass der Rüstwagen im Nahbereich und bei speziellen Stichwörtern wieder in die Alarmierung integriert ist.

Der Übungsbetrieb setzte sich aus 22 Hauptübungen mit zugweisen Themenbereichen und acht Atemschutzübungen zusammen. Für die Leistungsprüfung fanden neun Übungen statt. Eine Sonderunterweisung Schlauchwagen wurde abgehalten und ein technischer Dienst. Innerhalb der Feuerwehraktionswoche beteiligten sich die Weismainer Wehr an drei Übungen in Mosenberg, Weiden und Geutenreuth. Der Übungsbesuch war trotz des Jubliäums auf sehr hohem Niveau, lobte Bauer. Er spornte an, am Ball zu bleiben. In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte auf Grundlagen, die in Form von Blockübungen vermittelt werden.

An Ausbildungen an der Feuerwehrschule wurde das Brandhaus und ein THL-Tagesseminar besucht. Auf Landkreisebene nahmen Aktive an den Lehrgängen Atemschutzgeräteträger, MTA, Digitalfunk, Fahrsicherheitstraining und Erneuerbare Energien teil.

Der von der Feuerwehr Weismain ausgerichtete Tageslehrgang Vegetationsbrand erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Hier galt sein ausdrücklicher Dank seinem Stellvertreter Christian Kunstmann.

Weiterhin fanden zahlreiche Sitzungen der Kommandanten auf Landkreis- und Stadtebene, Quartalsgespräche mit dem Bürgermeister, Sitzungen zur Bedarfsplanung, MZF-Beschaffung Weismain, TSF-Beschaffung Görau, Atemschutzgerätewarte, Gruppenführer, Dispogruppen, Arbeitsgruppe Vegetationsbrand, MTA-Ausbildung oder für bauliche Angelegenheiten statt.

Die Tagesverfügbarkeit Personal nannte er mit 30 Kräften als unverändert sehr gut. Insgesamt kann man in Weismain aus dem Vollen schöpfen. Aktuell verfügt man alleine über 31 C- und CE-Führerscheine.

Die Zahl der aktiven Dienstleistenden beträgt 73 Personen, davon 32 Atemschutzgeräteträger, ein Verbandsführer, vier Zugführer, 14 Gruppenführer, fünf Betreuerinnen und ein Betreuer der Kinderfeuerwehr. 14 Kameraden mit Doppelmitgliedschaft und fünf aus dem Bauhof.

Im vergangenen Jahr wurden ein neuer Anhänger „Rüst“, ein Hochdruckreiniger, ein Freimessgerät sowie ein neues Schließsystem für das Gerätehaus angeschafft.

Die Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Mehrzweckfahrzeug wurde an die Fa. Hensel vergeben. Mit Auslieferung ist Anfang Juni zu rechnen. Leider musste der Kommandant mitteilen, dass das bisherige MZF seitens des TÜVs außer Betrieb genommen wurde.

Bevor Kommandant Bauer seinen Ausführungen beendete, bedankte er sich bei allen, die ihn und seinen Stellvertreter Christian Kunstmann tatkräftig unterstützt haben.


Bericht des Jugendwartes

Jugendwart Roland Dauer gab die aktuelle Mannschaftsstärke der Jugendfeuerwehr mit zwölf männlichen Mitgliedern, deren Durchschnittsalter 14 Jahre beträgt, an.

Zum Jahresende wechselten mit Helena Fischer, Jan Klamert, Jonas Säum und Nadine Tempel vier Jugendliche in die aktive Wehr. Dagegen konnten mit David Betz, Julian Fischer, Allesandro Reuther, Jesper Schartl und Florian Schneider fünf neue Mitglieder begrüßt werden.

Insgesamt hatte die Jugendgruppe 88 Veranstaltungen, die neben Übungen auch aus allgemeiner Jugendarbeit, wie beispielsweise Bau des Faschingswagens, Drei-Königs-Treffen, Ausflug in den Europapark Rust oder einer Winterwanderung, bestanden.

Als Highlight nannte Dauer den Berufsfeuerwehrtag vom 14. Juli, bei dem sich die Jugendlichen in zahlreichen Einsätzen beweisen konnten.

Der Kontakt mit der Kinderfeuerwehr wurde im Rahmen einer gemeinsamen Übung vertieft.

Im Bereich der Leistungsprüfungen und Wettbewerbe nahmen Jugendliche aus Weismain an der Deutschen Jugendspange, dem Kreisjugendleistungsmarsch, der Jugendflamme und dem Wissenstest teil.

Der Jugendwart bedankte sich bei allen Mitgliedern, Unterstützern und Helfern der Jugendfeuerwehr.

Er betonte zu Ende seiner Ausführungen, dass es nach wie vor wichtig ist, Jugendliche für die Feuerwehr zu begeistern und zu gewinnen.


Bericht des Atemschutzgerätewartes

Atemschutzgerätewart Bernd Keilholz gab einen Überblick zum Übungsbetrieb. Vier Kameraden hatten die Gelegenheit, an Tageslehrgängen im Brandhaus der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg teilzunehmen. Dieses Jahr, so Keilholz, wird der Schwerpunkt auf Einsatzpraxis liegen.

Insgesamt waren mehrere Einsätze, zu denen Atemschutz benötigt wurde, zu verzeichnen. Beispielhaft nannte er den Zimmerbrand am 08.01 in der Hollfelder Straße, den Toilettenbrand am 14.07 im Waldstadion und den Traktorbrand am 26.07 bei Zultenberg.

Die Personalstärke ist mit 31 ausgebildeten und tauglichen Geräteträgern weiterhin sehr gut. Besonders freute sich Keilholz, dass man mit Helena Fischer und Nadine Tempel die ersten beiden Damen in den Reihen der Atemschutzgeräteträger begrüßen durfte.


Bericht Betreuer Kinderfeuerwehr Weismainer Löschkids

Betreuer Lukas Klamert berichtete von der positiven Entwicklung der Kinderfeuerwehr Weismainer Löschkids, die aktuell aus 12 Jungen und sieben Mädchen besteht. Mit David Betz, Julian Fischer und Florian Schneider wechselten drei Mitglieder altersbedingt in die Jugendfeuerwehr.

Insgesamt, so Klamert, fanden neun Treffen statt, bei denen vor allem Wasserübungen nicht fehlen durften. Weiterhin besuchten die Kinder die benachbarte Rettungswache, nahmen an der Fackelwanderung des Landkreises teil oder warfen einen Blick hinter die Kulissen der heimischen Schlauchpflegeanlage. Den Höhepunkt stellte die Teilnahme am Festzug zum 150-jährigen Jubiläum dar.

Für dieses Jahr stehen ein Besuch der Burgkunstadter Minigolfanlage, eine Hydrantenrallye und Wasserübungen auf dem Plan. Seitens des Landkreises wird eine Kinder-Olympiade in Redwitz stattfinden.

Abschließend bat Klamert die Anwesenden, kräftig die Werbetrommel für die Löschkids zu rühren und bedankte sich bei seinem Betreuerteam und allen Helfern für die Unterstützung.


Bericht Absturzsicherung

Der für die Arbeitsgruppe Absturzsicherung zuständige Gabriel Dauer gab einen Überblick über das Einsatzjahr der Spezialtruppe, das eher ruhig verlaufen ist. Man wurde im Januar zu einem Einsatz nach Lichtenfels beordert.

Mit einem Ausbilder und sechs ausgebildeten Einsatzkräften verfügt man derzeit über eine einsatzbereite und schlagkräftige Mannschaft.

So hat die jüngste Schneekatastrophe in Südbayern erneut aufgezeigt, dass Absturzsicherung unverzichtbar im Einsatz ist.


Kassenbericht

Kassier Georg Krapp eröffnete seinen 29ten Kassenbericht mit einem großen Lob für die gesamte Mannschaft. Die Anstrengungen schlugen sich durchweg positiv in der Bilanz nieder, so dass Krapp von einem sehr guten Jahr und Ergebnis berichten konnte.

Dies wurde ihm von den Kassenprüfern ohne Wenn und Aber bestätigt, so dass die Vorstandschaft einstimmig von den Mitgliedern entlastet wurde.


Neuaufnahmen & Ehrungen

Per Handschlag wurde neu in die Wehr aufgenommen

  • Julian Fischer
10 Jahre Mitgliedschaft
  • Mario Dück
  • Nicolas Halbhuber
  • Jonas Pietschner
20 Jahre Mitgliedschaft
  • Thomas Fischer-Feick
50 Jahre Mitgliedschaft
  • Georg Keilholz
Jugendflamme Stufe 1
  • Jonas Löhlein
Jugendflamme Stufe 2
  • Andreas Dauer
  • Fabian Schneider
  • Nico Till
Jugendflamme Stufe 3
  • Helena Fischer
  • Jan Klamert
  • Nadine Tempel

Grußworte des Bürgermeisters

Bürgermeister informierte über den Stand zur Kellersanierung des Gerätehauses.
Im Vorfeld berichtete er über den bisherigen Werdegang, der zu dem heutigen Entwurf führte.
Zusammen mit den beiden Kommandanten stellte er einen umsetzbaren Entwurf vor, der den Anbau eines neuen Gebäudetraktes am östlichen Ende des Gebäudes vorsieht. Dieser Plan ersetzt die nicht mehr nutzbaren Räume des Kellers nach dem neuesten Stand der Technik.

Dauer zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des vergangenen Jahres. Sein Dank galt besonders Führungskräften und Arbeitgebern. Mittlerweile, so betonte Dauer, gehe die Belastung oft über das normale Maß eines Ehrenamtes hinaus.

Rückblickend auf das 150-jährige Jubiläum zeigte er sich stolz, die Schirmherrschaft übernommen zu haben. Es war ein Fest, das es in den nächsten Jahrzehnten so nicht mehr geben wird. Besonders hob er Helferessen und Festgottesdienst hervor.

Die für Faschingszüge gestiegenen Sicherheitsanforderungen an Fahrzeuge gefährdeten die Teilnahme der Feuerwehr in diesem Jahr. Bildete die Jugendfeuerwehr doch in den vergangenen Jahren immer eine Gruppe auf einem Lkw. Dauer hob hervor, dass es nur dem außerordentlichen Engagement der Wehr zu verdanken sei, dass die Stadt ihre erforderliche Erlaubnis zur Teilnahme am Faschingszug geben konnte.

Der Bürgermeister informierte weiter, dass der erstellte Feuerwehrbedarfsplan in Zusammenarbeit mit einem Arbeitsgremium aus ausgewählten Kommandanten fortgeschrieben werden wird.

Als nicht zufriedenstellend bezeichnete Dauer die durch den trockenen Sommer des Vorjahres aufgefallenen Wasserversorgungsengpässe in mehreren Ortsteilen. Im Brandfall wären selbst die vorgehaltenen befüllten Wasserbehälter nicht ausreichend gewesen. Der Bürgermeister beschrieb, dass es sich um ein mit der Zeit gewachsenes Problem handelt, dass durch Baumaßnahmen am Leitungssystem entstanden ist. „Daran muss die Stadt arbeiten“, so Dauer.

Die in der Bürgerversammlung vorgestellte Altstadtsanierung beschrieb er als großes Projekt, bei dem der Brandschutz nicht vergessen werden darf und zu integrieren ist.


Grußworte KBI Thilo Kraus

Kreisbrandinspektor Thilo Kraus überbrachte der Versammlung die Grüße der Kreisbrandinspektion und des Kreisbrandrates. Er bedankte sich für die Arbeit und erbrachte Leistung und benannte besonders die Leute, die im Hintergrund arbeiten.
Kraus hat das Amt des Kreisbrandinspektors für den Bereich Kunstadt-Weismain erst Anfang Februar übernommen. Im Hinblick auf seine Vorgänger hat er nach seinen Worten keine leichte Aufgabe übernommen, die er mit dem notwendigen Respekt angehen wird.
150 Jahre Feuerwehr Weismain bezeichnete er als ein Fest der Superlative. Er selbst weiß, was es heißt, ein Fest in Angriff zu nehmen. Ist er doch selbst Mitglied des Altenkunstadter Festausschusses, der derzeit das Jubiläum für 2022 vorbereitet.
Kraus lobte Roland Dauer für seine Tätigkeit in der Landkreisinspektion. Dauer, der auch überregional, z.B. erst vor kurzem als Wettkampfrichter in Garmisch-Patenkirchen, agiert betreut weiterhin die Weismainer Wettkampfgruppe, die im letzten Jahr den Frankencup in den Landkreis holen konnte.
Besonders beeindruckt zeigte er sich vom hervorragenden Bericht des Kassiers Georg Krapp.
Abschließend wünschte er den Aktiven, dass sie immer wieder gesund von den Einsätzen heimkehren sollen.


Grußworte KBM Matthias Müller

Der für das Stadtgebiet zuständige Kreisbrandmeister Matthias Müller schloss sich nahtlos an die Worte des Inspektors an und überbrachte die Grüße aller Ortsteilwehren. Die Weismainer werden im ganzen Stadtgebiet für Ihren Einsatz und Unterstützung vor Ort geschätzt, so Müller.
Der Kreisbrandmeister informierte über den Beschluss der oberfränkischen Kreisbrandräte, dass die digitale Alarmierung zwar kommen, jedoch erst eingeführt wird, wenn sie fehlerfrei funktioniert.
Müller verwies auf den Floriansgottesdienst am 18. Mai in Wunkendorf mit Weihe des Gerätehauses. Weiterhin findet vom 12. Bis 14. Juli das 150-jährige Jubiläum der Kameraden aus Modschiedel statt, das mit dem Stadtfeuerwehrtag verbunden sein wird.
Auch Müller betonte das große Weismainer Jubiläum und die Leistungsbereitschaft aller Helfer. Auch wenn es bis in die Morgenstunden ging, pünktlich um 9 Uhr standen alle wieder bereit.
Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser durch das Fest gestärkte Zusammenhalt auch noch die nächsten 25 Jahre anhalten wird.


Nach dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge schloss Vorsitzender Roland Säum die Versammlung mit den Worten „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“.